Flohmärkte, Kleiderkreisel und Ebay-Kleinanzeigen. Der eigenständige Verkauf von nicht mehr genutzten Objekten ist so einfach wie nie. Geht es darum, die eigene Immobilie zu verkaufen, kommt schnell die Frage auf, wozu man dafür überhaupt einen Makler braucht. Schließlich benötigt man bei anderen Alltagsgeschäften ja auch keine Hilfe. Dass Immobilien sich aber nur schlecht mit Omas alter Kommode aus der Garage vergleichen lassen, kommt vielen gar nicht erst in den Sinn. Wozu auch? Die Immobilienbranche boomt. Die Nachfrage übersteigt das Angebot bei weitem und die Käufer überbieten sich auch bei einfachen Objekten gegenseitig im Preis.

Als Verkäufer hat man hierbei schnell das Gefühl am längeren Hebel zu sitzen. Die Aussicht darauf seine Immobilie weit über dem Marktwert verkaufen zu können, ohne jemand anderen dafür bezahlen zu müssen, lässt so manchen Verkäufer auf einen Immobilienmakler verzichten. In der Theorie scheint dieses Szenario verführerisch, die Praxis wirkt auf viele aber meist ernüchternd. Hausverkäufer werden oft vor unerwartete Probleme gestellt, die viel Erfahrung und einen kühlen Kopf verlangen. Wer als unvorbereiteter Laie einen Hausverkauf anstrebt, fühlt sich schnell überfordert. Falsche Entscheidungen können in der Immobilienbranche nicht nur den Preis erheblich drücken, oft kommt der Verkauf auch ganz zum Stillstand und die einst geliebte Immobilie wird zum Ladenhüter.

Mit einer guten Strategie und ein wenig Hilfe muss es aber nicht so weit kommen. Wir zeigen Ihnen heute, welche Probleme auf unerfahrene Immobilienverkäufer zu kommen und wie genau Ihnen ein Makler unter die Arme greifen kann. So wird Ihr Immobilienverkauf ein wahrer Erfolg!

Warum sind Immobiliengeschäfte so anspruchsvoll?

Verkaufen – das haben viele schon mal gemacht. Egal ob es das Hemd ist, das seit Jahren ungetragen im Schrank hängt oder der schöne Schreibtisch, der aber einfach zu groß für die neue Wohnung ist, irgendein Käufer findet sich immer. Warum sollte es mit dem Haus, in dem man so lange glücklich und zufrieden gelebt hat, anders sein? Immobiliengeschäfte sind meist deutlich komplizierter als der Verkauf eines Bücherregals. Der Arbeitsaufwand ist meist um einiges größer und immer wieder wird man besonders als Laie vor bis dato noch unbekannte Probleme gestellt. Warum der Hausverkauf so kompliziert ist hat nämlich mehrere Gründe.

Ein Geschäft fürs Leben – da muss man sicher sein

In den meisten Fällen sind Immobilien keine Fließbandware. Die Menschen, die sich für eine Immobilie interessieren, planen für gewöhnlich darin im besten Fall bis zu ihrem Lebensende zu wohnen. Oft besteht auch der Wunsch, dass die Kinder eines Tages das Haus übernehmen sollen. Interessenten suchen aus diesem Grund oft jahrelang, um eine passende Immobilie zu finden. Schließlich muss sie alle Ansprüche erfüllen und auch noch Jahre und Generationen später gefallen. Die lange Beständigkeit der Immobilien hat auch einen entsprechend hohen Preis. Wer da die falsche Wahl trifft oder am Ende sogar einem Betrüger zum Opfer fällt, verliert nicht nur Zeit, sondern auch viel Geld. Dementsprechend misstrauisch sind die Käufer von Immobilien. Unseriöses Auftreten, sowie schlechte Erreichbarkeit der Verkäufer sorgen meist für einen Einbruch an Interessenten.

Die Kunst den Preis festzulegen

Ein wichtiger Punkt, der von vielen Verkäufern oft zu locker gesehen wird, ist der Angebotspreis. Der Immobilienmarkt wird von den Interessenten oft monatelang beobachtet, bevor sie eine Entscheidung treffen. Immobilienverkäufer investieren hingegen nicht so viel Zeit in die Marktanalyse. Wer den Wert seines Hauses überschätzt, merkt dies schnell an mangelnden Interessenten. Das Misstrauen der potentiellen Käufer macht sich jedoch auch bei zu niedrigen Preisen bemerkbar. Statt des erhofften Ansturms von kaufbereiten Interessenten bleibt das Telefon des Verkäufers stumm. Unüberlegte Preisfestsetzung führt dazu, dass bei Interessenten der Anschein erweckt wird, mit dem Haus stimme etwas nicht. Den Wert Ihres Hauses korrekt zu bestimmen, erfordert einiges an Zeit und Recherche, die Sie investieren sollten.

Viele Interessenten – keine Interessierten

Der Verkauf einer Immobilie ist kein leichtes Unterfangen. Neben den formellen Richtlinien, an die man sich halten muss, ist der richtige Umgang mit den Interessenten das Wichtigste. Freundlichkeit, Offenheit und Höflichkeit sind dabei selbstverständlich. Was beim Hausverkauf jedoch wirklich zählt, ist zwischen kaufbereiten Interessenten und denen, die nur mal schauen wollen, zu unterscheiden. Schnell passiert es nämlich, dass der Verkäufer ausgerechnet den Interessenten ohne tatsächliche Kaufabsicht seine Zeit und Aufmerksamkeit schenkt. Wenn sogenannte Immobilientouristen an einem verregneten Wochenende mal nichts vorhaben, besuchen sie Hausbesichtigungen. Dieses neuartige Hobby, das überhaupt erst seit dem Immobilienboom bekannt ist, zieht immer größere Kreise. Die Neugierde der Menschen auf die Häuser ihrer Nachbarn kann so schnell zu Frust für den Verkäufer führen.

Was kann ein Makler für Sie tun?

Die Hauptaufgabe eines Maklers ist es zu vermitteln. In Deutschland bezeichnet der Begriff Makler beispielsweise den Vermittler einer Gelegenheit zum Abschluss eines Vertrags. Ein Makler hilft also dabei, Geschäfte abzuschließen. Darüber hinaus kann ein Makler jedoch noch bei sehr viel mehr Aufgaben rund um den Hausverkauf hilfreich sein. So kann er vor dem Verkaufsstart:

  • den Markt beobachten und hilfreiche Informationen recherchieren
  • den Verkehrswert Ihrer Immobilie ermitteln und darauf den Angebotspreis ableiten
  • bei der Beschaffung aller wichtigen Unterlagen helfen
  • ein Exposé erstellen
  • Verkaufsstrategien ausarbeiten
  • eine Finanzberatung leisten

So kann bereits der Prozess vor dem Verkauf problemlos abgewickelt werden. Jedoch während des Verkaufs kümmert sich der Makler darum:

  • ansprechende Anzeigen auf geeigneten Vertriebswegen zu schalten
  • den Interessenpool zu prüfen
  • Interessenten zu informieren
  • rund um die Uhr erreichbar zu sein
  • die Anfragen zu bündeln und eine Vorauswahl zu treffen
  • Besichtigungstermine zu koordinieren und zu leiten
  • die Verkaufsverhandlungen zu leiten
  • den Kaufvertrag vorzubereiten
  • Sie bei dem Notartermin zu begleiten und umfassend zu beraten

Ein Immobilienmakler hat also einen umfangreichen Aufgabenpool und unterstützt Sie mit Rat und Tat während des gesamten Verkaufsprozesses.

Woran erkenne ich einen guten Makler?

Makler ist keine geschützte Berufsbezeichnung. Theoretisch kann sich also jeder so nennen. Das verunsichert manche Immobilienbesitzer, muss es aber nicht. Mit dem richtigen Wissen können Scharlatane schnell von Top-Maklern unterschieden werden. So finden Sie den Makler, der am besten Ihre Interessen vertritt!

Professionelle Immobilienmakler - Brumani

Ein Experte – nicht nur im Verkauf

Einen guten Makler erkennt man an seinem umfangreichen Fachwissen. Dabei muss er sich aber nicht nur mit dem Immobilienverkauf auskennen, sondern auch mit allen angrenzenden Bereichen. Ein guter Makler kann also ebenso ein umfangreiches Gutachten der Immobilie bestimmen, den Verkehrswert errechnen und kennt sich mit den rechtlichen Besonderheiten des Immobilienverkaufs aus. Er berät Sie umfassend in allen wichtigen Detailfragen, die den Verkauf betreffen.

Rund um die Uhr professionell

Die Zusammenarbeit mit einem Immobilienmakler verläuft anders als bei anderen Geschäften nicht selten über mehrere Monate. Dabei ist es wichtig, sich auch auf persönlicher Ebene gut ihm zu verstehen. Ratsam ist es mit den ausgewählten Favoriten einen Beratungstermin zu vereinbaren. Dabei kann beobachtet werden, wie der Makler mit potentiellen Kunden umgeht. In den meisten Fällen ist eine persönliche Begegnung sehr viel aussagekräftiger als ein Telefongespräch. Macht der Makler einen insgesamt freundlichen und professionellen Eindruck auf Sie, kann dies auch für spätere Interessenten gelten.

Lieber regional als international

Erfahrungsgemäß sind ortsansässige Makler weitaus erfolgreicher im Verkauf, als jene, die in mehreren Gebieten – vielleicht sogar länderübergreifend – tätig sind. Makler, die sich Ihrer Region besonders gut auskennen, haben meist auch viele Kontakte. Gut vernetzt zu sein, ist ein wichtiger Vorteil für einen erfolgreichen Verkauf. Fragen Sie in Ihrer Nachbarschaft oder dem Bekanntenkreis nach guten Erfahrungen mit Immobilienmaklern und Empfehlungen. Gute Leistungen machen schnell die Runde.

Gute Immobilienmakler sind schwer zu finden. Die Suche lohnt sich jedoch spätestens beim erfolgreichen Kaufabschluss. Auch die möglichen Kosten für einen Makler sollten Sie nicht davon abschrecken von seinem Wissen zu profitieren. In der Immobilienwelt ist eine Vorauszahlung unüblich und auch die Provision wird nur bei einem erfolgreichen Verkauf berechnet.

Als langjähriger Immobilienbesitzer hat man oft nicht die Erfahrung, die es braucht, um einen Hausverkauf erfolgreich abschließen zu können. Auch die aktuell für Immobilienverkäufer vorteilhaften Umstände bergen noch immer Hindernisse. Nehmen Sie den Verkauf aus diesem Grund nicht auf die leichte Schulter. Der Immobilienmarkt ist eine Sache für sich. Informieren Sie sich im Vorfeld über die wichtigsten Details. Unsere kostenlosen Ratgeber bieten umfangreiche Hilfe bei Immobilienfragen, ein persönliches Gespräch können sie jedoch nicht ersetzen.