Ein beliebtes Modell der Immobilieninvestition ist es, eine günstige Immobilie zu kaufen, sie zu renovieren und anschließend wieder teurer zu verkaufen. Auch für viele Immobilienbesitzer, die ihr Haus verkaufen möchten, kann eine solche Aufwertung vor dem Verkauf sinnvoll sein. Da eine Renovierung, aber auch eine Sanierung oder Modernisierung, mit relativ hohen Kosten verbunden ist, gibt es einige Punkte, die dabei zu beachten sind. In manchen Fällen ist eine Renovierung vor dem Immobilienverkauf nicht ratsam, da hierbei mehr Geld verloren geht, als gewonnen wird. Welche Fälle das sind und wie Sie mit wenig finanziellem Aufwand Ihre Immobilie aufwerten können, möchten wir Ihnen hier aufzeigen.

Wertsteigerung durch Renovierung oder Geld verschenkt?

Wer eine Immobilie verkaufen möchte, muss zunächst ihren Verkehrswert bestimmen. Dieser hängt von drei Kriterien ab. Entscheidend für die Immobilienbewertung sind:

• Die Lage der Immobilie
• Der Zustand der Immobilie
• Die Ausstattung der Immobilie

Die Lage der Immobilie ist dabei das wesentlichste Kriterium. Wer eine Immobilie in einer Region mit einer schlecht wachsenden Wirtschaft besitzt, muss sich auf einen langen Verkaufsprozess gefasst machen. Die Menschen verlassen wirtschaftlich schwache Regionen, in der Folge steht einem großen Angebot an freier Immobilien nur eine sehr kleine Nachfrage an Interessenten gegenüber. Hier ist eine aufwendige Renovierung oder gar eine kostspielige Modernisierung nicht sinnvoll.

Immobilieninvestition: Haus renovieren und verkaufen

Anders ist die Situation, wenn die betreffende Immobilie in einer Region liegt, in der die Wirtschaft wächst. Hier gleicht sich die Menge an Menschen, die wegziehen mit denen die neu hinzuziehen, aus. Die Nachfrage nach Immobilien hält sich mit dem bestehenden Angebot die Waage oder übersteigt dieses zeitweise sogar. Hier bringt eine Renovierung dem Verkäufer einen entscheidenden Vorteil gegenüber seinen Konkurrenten, außerdem ist dank der hohen Nachfrage ein rascher Verkauf sicher.

Renovieren, sanieren oder modernisieren?

Die Renovierung eines Hauses ist sehr umfangreich. Von aufwendigen Reparaturarbeiten am Dach bis hin zu leichter Gartenarbeit sind alle Instandhaltungsarbeiten abgedeckt. Hier ist es jedoch wichtig zwischen einer Renovierung, einer Sanierung und einer Modernisierung zu unterscheiden. Oft werden diese Begriffe als Synonyme verwendet, wo sie doch eigentlich sehr unterschiedliche Aufbesserungsmaßnahmen beschreiben.

Die Renovierung

Unter den Begriff Renovierung fallen alle Arbeiten am Haus, die auch von einem Laien ohne besondere Fachkenntnisse ausgeführt werden können. Hierzu zählen beispielsweise das Streichen oder Tapezieren von Wänden, Decken oder Türrahmen aber auch die Erneuerung von Fußbodenbelägen. Im Grunde sind damit alle Arbeiten gemeint, die zur Instandhaltung der Immobilie dienen.

Sanierung und Modernisierung

Hier sieht es schon anders aus. Die Sanierung einer Immobilie bezieht sich nicht nur auf die bloße Pflege dieser, sie geht tiefer. Mit einer Sanierung werden ernsthafte Mängel, wie Schimmelbefall oder ein überflutetes Kellergeschoss, beseitigt. Hier handelt es sich um sehr aufwendige Arbeiten, die von einem Fachmann ausgeführt werden müssen.
Durch eine Modernisierung werden nicht nur Mängel beseitigt oder das Gebäude an sich in Stand gehalten. Vielmehr wird die Immobilie grundlegend verbessert. Dazu zählt beispielsweise eine Aufwertung des Energieverbrauchs durch eine Fassadendämmung oder den Einsatz von Fenstern mit Isolierglas.

Immobilienrenovierung günstig und effizient

Damit wird schnell klar, dass eine einfach Renovierung, die wohl günstigste Methode darstellt, eine Immobilie aufzuwerten. Aber auch tiefer gehende Arbeiten wie eine Sanierung oder eine Modernisierung steigern den Immobilienwert. Oft reichen jedoch bereits kleine Verschönerungen aus, um den Marktwert zu erhöhen.

Kleine Verbesserungen – große Wirkung

Um eine Immobilie zum bestmöglichen Preis zu verkaufen, ist es wichtig, sie in einem guten Licht darzustellen. Der erste Eindruck ist schließlich auch beim Hausverkauf entscheidend. Häuser sind Gebrauchsobjekte. Nach jahrelanger Nutzung sieht man ihnen das auch oft an. Damit das einstige Zuhause auch für andere attraktiv erscheint, ist es hilfreich ihm mit einfachen Renovierungsarbeiten wieder zu altem Glanz zu verhelfen. Das kann beinhalten:

• Zimmer aufräumen
• Wände und Türrahmen streichen
• Fassadenreinigung
• Gartenpflege

Mit unserer kostenlosen Checkliste Aufbereitung Immobilie können Sie sicher gehen, noch vor dem ersten Besichtigungstermin alle wichtigen Aufgaben abgehakt zu haben.

Homestaging – Bühneninszenierung für Zuhause

Ein neuer Trend, um eine Immobilie für den Verkauf aufzuwerten, ist das Homestaging. Hier geht es darum, der Immobilie den letzten Schliff zu verleihen. Mit der richtigen Präsentation verkauft sich Ihr Zuhause im Handumdrehen. Homestaging Experten wie Caroline Augustin verleihen jedem Haus und jeder Wohnung mit Leichtigkeit eine Atmosphäre des Wohlgefühls, lassen den Interessenten aber gleichzeitig auch die Freiheit während den Besichtigungsterminen ihre Phantasie schweifen zu lassen. Diese Gratwanderung zwischen Häuslichkeit und Leichtgefühl ist zwar eine große Herausforderung, aber oft genau das was eine frisch renovierte Immobilie schlussendlich perfektioniert und zum Verkaufsschlager erhebt.